Pflanzliches Öl
Lanolin (Adeps Lanae)
Differenziert zu betrachten
Wollwachs als stark pflegender Okklusivstoff
Für Naturkosmetik zugelassen?
Ja, eingeschränkt*
Lanolin, auch Wollwachs genannt, ist ein natürlicher Stoff, der aus der Wolle von Schafen gewonnen wird. In Pflege- und Naturkosmetik wird Lanolin wegen seiner stark rückfettenden und schützenden Eigenschaften eingesetzt. Chemisch gesehen ähnelt es den natürlichen Fetten der menschlichen Haut, weshalb es besonders gut dabei hilft, die Hautbarriere zu stabilisieren und Feuchtigkeit in der Haut zu halten.
Lanolin wird häufig in Lippenpflege, Salben, Handcremes und Produkten für sehr trockene oder rissige Hautverwendet. Es kann Wasser binden und gleichzeitig einen schützenden Film bilden, ohne die Haut vollständig abzudichten. Dadurch fühlt sich die Haut weich und elastisch an.
Risikoeinschätzung:
Lanolin gilt grundsätzlich als gut verträglich, kann jedoch bei sehr empfindlicher Haut oder bestehenden Wollwachsallergien Reizungen oder Kontaktallergien auslösen. Außerdem ist es nicht vegan, was für manche Menschen ein Ausschlusskriterium darstellt. Aus diesem Grund erhält Lanolin die Bewertung Gelb.
* In Naturkosmetik erlaubt, jedoch nicht vegan; bei sensibler Haut nur hochgereinigtes (pharmazeutisches) Lanolin verwenden
Hinweis zu Inhaltsstoffen: Die auf Botanikpoet bereitgestellten Informationen zu Inhaltsstoffen dienen der allgemeinen Information und Verbraucheraufklärung. Sie ersetzen keine medizinische Beratung und stellen keine Gesundheitsversprechen dar. Bewertungen erfolgen auf Basis öffentlich zugänglicher wissenschaftlicher Einschätzungen, regulatorischer Einordnungen (z. B. EU-Kosmetikverordnung) sowie gängiger Naturkosmetik-Standards (z. B. COSMOS, NATRUE). Die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen kann individuell unterschiedlich sein. Auch natürliche Stoffe können bei empfindlichen Personen Hautreaktionen auslösen. Botanikpoet bewertet Inhaltsstoffe unabhängig und herstellerneutral. Es besteht keine Gewähr für Vollständigkeit oder individuelle Eignung.


